Vom Umgang mit Scherben und Macken des Lebens

Mit einem Gottesdienst zum Thema „Scherben“ haben evangelische Lehrkräfte aller Schularten den Beginn des neuen Schuljahres in der Florinskirche gefeiert. Das Vorbereitungsteam bildeten Schulreferentin Dorothee Frölich sowie fünf Pfarrer*innen. Musikalische Begleitung: Regina Brüggemann, Birgit Schulz und Rüdiger Wink.

Im Kern ging es um die Beobachtung, dass vieles in den letzten Jahren zerbrochen sei. Leben sei nie ohne Brüche und Risse, wie es im Buch des Propheten Jeremia (Kapitel 19) heiße.

Gefragt wurde, wie mit den Scherben umzugehen sei. Wegsehen? Wegkehren?

In Erinnerung an die japanische Kintsugi-Technik, mittels derer Zerbrochenes mit Goldstaub im Leim geklebt werde, entstehe etwas Neues, Wertvolles. Der Riss bleibe sichtbar.

Worte der Propheten Amos und Jesaja ermutigten die evangelischen Religionslehrkräfte zum Beginn des neuen Schuljahres.

Amos 9,11Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen, wie sie vorzeiten gewesen ist, 12damit sie in Besitz nehmen, was übrig ist von Edom, und alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr, der solches tut.

Jesaja 40,31 Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Autorin und Foto: Dorothee Frölich. Redaktion: Katrin Püschel. U